Meine Familie

Oh Schreck -  die teuflische Familie

Mein Sohn Aaron findet, dass ich endlich zu meinen "Leistungen" kommen muss. Nun gut. Meine größte Leistung besteht in der Gründung einer Familie. Sie wurde auf einer Kollage auf einem Herz aus hellgrünem-gelben Zeichenpapier vor zirka 25 Jahren von einer meiner Töchter dargestellt und so benannt. Weiterlesen...


Manneken Piss

Die eigenen Kinder zu beschreiben, ist schwer. Deshalb beginne ich mit Aaron, der an meinem Schreiben den offensichtlichsten Anteil nimmt. Er ist heute 28, aber für mich wird er immer das Kind bleiben. Ein herziges, anstrengendes und bereicherndes. Eben ein Kind. Weiterlesen...


Die Liebe, die Liebe - die Liebe ist´s allein

Jetzt kommt’s ganz in die Gegenwart: DAS ist das Neue und Lustige an einer online Biographie. In ihr regiert weder Zeit noch Raum. Das ist für mich gut. Ich glaube nicht an Zeit und Raum und auch nicht an ein Raum-Zeit Kontinuum. Seit Einstein kann ohnehin Niemand mehr daran glauben. Die meisten Menschen verwenden es aber, um ihren Alltag zu strukturieren. Die hier beschriebene, wunderbare Frau, die mir ihre besten Jahre schenkt, ist so jemand. Weiterlesen...


Wieso ich nach Graz ging

Übersiedlungen, so sagt mein Freund Peter Sichrovsky, kosten immer ein Jahr. Meine Übersiedlung von Wien nach Graz klingt unbedeutend, im Gegensatz zu seinen. Er ging von Wien nach Berlin, nach New York, Los Angeles, Neu-Dehli, Singapur, Hongkong, Chicago, London und wo sonst noch hin? Ich ging nach Graz. Fast wie bei F. Raimunds Diener Habakuk (Habakuk. Der gnädige Herr ist schon wieder im Gartenzimmer, er hat sich selbst seinen Schreibtisch und seinen Stuhl hinübergetragen und geht mit sieben Ellen langen Schritten auf und ab. Ich versichere Euer Gnaden, ich war zwei Jahr in Paris, aber ein solcher Herr ist mir nicht vorgekommen.

Aus: https://www.ferdinandraimund.at/stuecke/alpenkoenig/alpenkoenig.pdf): „Ich war zwei Jahre in Paris, aber so etwas ist mir nie vorgekommen!“ – und dann stellt sich am Ende heraus, dass er in Stockerau war. Weiterlesen....


Judiths Zeugung in Obergurgl 1976

Ich war furchtbar jung, 25 Jahre alter Turnusarzt. Ich lernte Ingeborg, eine sechs Jahre ältere Frau kennen. Sie war schlank, schwarzhaarig sportlich und hatte strahlend blaue Augen. Wir beschlossen gemeinsam zur kinderärztlichen Fortbildung nach Obergurgl zu fahren. Ich war mit meinem orangen Renault R4 mit Armaturenbrettschaltung unterwegs, in dem man entweder heizen oder radiohören konnte (Der Heizschlauch mündete unter der Radiobefestigung im zwischen den Vordersitzen und machte bei Benutzung das Radio so heiß, dass es keinen Ton mehr von sich gab.) Ingeborg gab mir ihre irdene Teekanne und zwei Häferln mit – unsere erste Verbindlichkeit. Weiterlesen...