Ein wissenschaftliches Hasardstück

Am Beginn unserer wissenschaftlichen Arbeiten zu Kleinkindern, die von einer Ernährungssonde abhängig waren, hatten wir ein Problem. Der sehr engagierte Thomas Trabi, der damals Kinder- und Jugendfacharzt werden wollte und dann Kinder- und Jugendpsychiater wurde,, arbeitete jene 212 Kinder, die wir behandelt hatten, auf. An sich sind diese im Jargon: Krankengeschichtenabstaubarbeiten nicht beliebt. Da sie retrograde Studien sind, fehlen oft Daten, die Gefahr, dass die fehlenden Daten und auch andere geschönt werden ist groß und die Hypothesen bestehen bereits am Anfang, so dass die Gefahr, dass rauskommt was man vermutet hat, noch größer ist, als sie es immer ist. Daher nehmen die bedeutenden wissenschaftlichen Journale solche Studien längst nicht mehr an. Diese kleine Geschichte erzählt von einem anderen Ausgang. Weiterlesen...