Ein wissenschaftliches Hasardstück

Am Beginn unserer wissenschaftlichen Arbeiten zu Kleinkindern, die von einer Ernährungssonde abhängig waren, hatten wir ein Problem. Der sehr engagierte Thomas Trabi, der damals Kinder- und Jugendfacharzt werden wollte und dann Kinder- und Jugendpsychiater wurde,, arbeitete jene 212 Kinder, die wir behandelt hatten, auf. An sich sind diese im Jargon: Krankengeschichtenabstaubarbeiten nicht beliebt. Da sie retrograde Studien sind, fehlen oft Daten, die Gefahr, dass die fehlenden Daten und auch andere geschönt werden ist groß und die Hypothesen bestehen bereits am Anfang, so dass die Gefahr, dass rauskommt was man vermutet hat, noch größer ist, als sie es immer ist. Daher nehmen die bedeutenden wissenschaftlichen Journale solche Studien längst nicht mehr an. Diese kleine Geschichte erzählt von einem anderen Ausgang. Weiterlesen...


Der erste Kongress

Ringel und ich waren in Vorarlberg. Es muss 1982 oder 83 gewesen sein. Ringel befahl: „Wir fahren nach Vaduz.“ Dort trafen wir im Real, dem besten Restaurant Europas Prof. W: Pöldinger und den Fürsten Ottokar von Sayn-Wittgenstein. Nach dem Vorbild Hans Prinzhorns sollte eine Tagung: „Kunst und Psychiatrie“ in Wien ausgerichtet werden. Ringel hatte das übernommen, was hieß: „Scheerli, Sie machen das!“ Weiterlesen...


Mallorca - Insel einer Arbeit.

Die Erinnerungen an outdoor Trainings als Beginn des Masterlehrgangs der Wirtschaftsuniversität Wien, sind auch Erinnerungen an Unfälle, Krankheiten und Unplanbarem. Ich habe dieses Training mit Helmut Kasper erfunden und abgehalten. Viele „Erfindungen“ machten wir, lebten drei Tage im Geiste Erzherzog Ludwig-Salvators, oder des scholastischen Philosophen Ramon Lull in den Bergen Mallorcas, der Sierra Tramuntana. Das alte Kindheitsmuster wiederholte sich: hinter dem Stärksten der Zweite sein. Helmut nannte mich oft das Designgenie, weil ich Vorschläge zu Gruppenübungen machte und die Stimmung in den Gruppen abschätzte. Weiterlesen...